Workshops

Die Workshops verstehen sich als kurze, praktische Übungen und Einblicke in verschiedene Aspekte der Ideenfindung und Projektentwicklung.

 

Museum – Partner – Bewohner/innen

Gemeinsam Stadt gestalten

// Paul Beaury & Oraide Bäß (museeon)

Wie kann es Museen gelingen, die wirklich wichtigen Themen der Stadtgesellschaft zu erkennen? Welche Wegbegleiter bedarf es, damit sie als lebendige Ort des Austauschs funktionieren können? Der Workshop sucht im Plenum aller Teilnehmenden den kreativen Austausch. Gemeinsam werden mögliche Themen, Akteure und Motivationen identifiziert und in einem Raumbild verortet. Die Einnahme unterschiedlicher Positionen lässt neue Konstellationen sichtbar werden und schärft den Blick für Probleme von übergreifender Bedeutung für die jeweilige Stadtgesellschaft.

museeon gestaltet kulturelle Räume für Alle – Ausstellungen, Vermittlungsformate und partizipative Interventionen. Mit besucherfokussierten Methoden werden Museen in allen Ebenen ihrer alltäglichen Arbeit unterstützt.


Superzentrifuge

Projektideen kreativ beschleunigen

// Tore Dobberstein (complizen Planungsbüro)

Der Workshop bietet unbegrenzte Möglichkeiten, um kreative Ideen spielerisch zu beflügeln. Was zählt sind Inspiration und Kreativität. Im musealen Arbeitsalltag ist die Projektentwicklung oft nicht leicht. Das Wissen um knappe Ressourcen und andere Bedenken geben kreativen Ideen kaum eine Chance. Die einzigartigen Zentrifugalkräfte dieses Workshops lösen das Problem. Das Ergebnis ist eine Ideenbeschleunigung der Superlative! Nichts und niemand kann in der Superzentrifuge auf dem Teppich bleiben.

Tore Dobberstein ist Diplom-Kaufmann und seit 2003 bei complizen Planungsbüro in Halle/Saale und Berlin verantwortlich für Kommunikation und Stadtentwicklung. Aktuell lehrt er als Dozent am Institut für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar und war 2010/11 Gastprofessor (Junior) am Zentrum für Stadtkultur und Öffentlichen Raum (SKuOR) der TU-Wien.


Partner finden

Beteiligung neuer Gruppen ausprobieren

// Marco Clausen (Prinzessinnengarten)

Das große Mitmachen: Partizipation ist zum allseits verwendeten Schlagwort geworden, verbunden mit großen Hoffnungen, aber auch Befürchtungen. Wie geht man mit Ergebnisoffenheit und Kontrollverlust um, wenn die Zeit drängt und Resultate gefordert sind? Wo liegen echte Chancen? Der Workshop nähert sich den Herausforderungen und Möglichkeiten, die wirkliche Zusammenarbeit bergen kann.

Marco Clausen ist Historiker, Mitbegründer des Prinzessinnengartens und der Nachbarschaftsakademie. Ihm liegt am Aufbau von Schnittstellen zwischen Bottom-up-Projekten, Politik, Kunst und Wissenschaft.


Aufmerksam für das Gewöhnliche

Eine partizipative Ausstellung über einen Weg durch die Stadt

// Sven Klomp (Szenograf)

Normalerweise besucht man eine fertig eingerichtete Ausstellung. In diesem Workshop bringen die Teilnehmenden die Exponate selbst mit und erzählen deren Geschichte. Auf einem Spaziergang durch den Stadtraum werden Eindrücke und Objekte gesammelt. Jede/r Teilnehmende wählt ein Fundstück aus und verortet dieses auf einer Linie, die den zurückgelegten Weg markiert. Die Mitwirkenden präsentieren ihr eigenes „Objet trouvé“. Sie setzen es in Beziehung zu den anderen, zum Fundort Stadt und zur abstrakten Form der Linie. Die Linie bildet das Spielfeld für die Gruppe. Sie fordert die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden für einander und ermöglicht eine neue Perspektive auf das städtische Umfeld.

Sven Klomp inszeniert Ausstellungen und ist aufmerksam für das Gewöhnliche. Er ist Dipl. Ing. für Architektur FH und Künstlerischer Leiter der Firma Impuls-Design. Seit über 15 Jahren arbeitet Sven Klomp im Bereich Szenografie. Beispielsweise betreute und realisierte er über fünf Jahre das Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost. Er ist Regionalleiter des Verbandes der Ausstellungsgestalter und lebt mit seiner Familie in Hamburg. Immer ist ihm die Teilhabe und Mitwirkung des Publikums das Wichtigste

Best Practice