Stadtgefährten

Wie verändert sich der Alltag in unseren Gemeinschaften? Was bedeutet Heimat heute? Wie wollen wir morgen leben? Können Stadtmuseen den Wandel unserer Stadtgesellschaften abbilden und mitgestalten? Wie müssen die Museen selbst sich dafür verändern?

Stadtmuseen sind ein Angebot zur Orientierung und zum Austausch über eine Stadt oder Region. Daher sind sie besonders geeignet, verschiedene Bevölkerungsgruppen anzusprechen und zur Mitarbeit einzuladen. Damit dies auch in Zukunft gelingen kann, möchte die Kulturstiftung des Bundes mit dem Fonds Stadtgefährten die orts- und regionalgeschichtlichen Museen in Deutschland dazu anregen, verstärkt in Partnerschaften zu denken und gemeinsam an gegenwartsbezogenen Fragen zu arbeiten.

In der ersten Förderrunde wählte die unabhängige Fachjury 2016 dreizehn Vorhaben aus, die bis Ende Juni 2018 mit insgesamt rund 1,6 Mio. Euro gefördert werden. Wegen der großen Resonanz verlängert die Kulturstiftung des Bundes das Programm „Stadtgefährten – Fonds für Stadtmuseen in neuen Partnerschaften“ und stellt zusätzliche Mittel bereit. Antragsschluss für neue Projekte ist der 28. Februar 2017 sowie der 28. Februar 2018.

Mit Fördermitteln in Höhe von bis zu 150.000 € können für maximal zwei Jahre kulturelle Vorhaben unterstützt werden, die über geeignete neue Partnerschaften die Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner zur Mitwirkung an der Museumsarbeit einladen und am jeweiligen Ort aktuell relevante Themen aufgreifen. Antragsberechtigt sind orts- und regionalgeschichtliche Museen in deutschen Städten und kommunalen Gebietskörperschaften mit bis zu 250.000 Einwohnern. Der Antragsschluss für die nächsten Förderrunden ist jeweils der 28. Februar 2017 bzw. der 28. Februar 2018.

Ausführliche Informationen und Fördergrundsätze zum Fonds Stadtgefährten unter
www.kulturstiftung-bund.de/Stadtmuseum